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Leonie-Gritzka
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Vermisstenfälle

Leonie Gritzka

Private Suchseite/Initiative: https://www.facebook.com/woistleonie

Offizielle Seite der Behörden: -

Foren: https://www.allmystery.de/themen/km135303

Fotos

Kurzfassung:

Geboren: 2001

Vermisst seit: 23.07.2016

Augenfarbe: -

Haarfarbe: -

Seit dem 23.07.2016 wird die 15-jährige Leonie aus Remscheid

vermisst. Sie verabschiedet sich gegen 16 Uhr von ihrer Mutter und

verlässt die Wohnung. Am selben Abend des Verschwindens ihrer

Tochter informiert die Mutter die Polizei und gibt eine

Vermisstenanzeige auf. Eine WhatsApp-Nachricht der Mutter wird zwar

empfangen, aber nicht mehr beantwortet von der Tochter. Seither ist

das Handy der Tochter abgeschaltet und kann nicht geortet werden.

Zusammenfassung:

Geändert: 19.03.2020

Melanie Petrick gibt nicht auf. Will nicht aufgeben. Kann nicht aufgeben. Auch wenn die Hoffnung, ein Lebenszeichen von Leonie zu bekommen, bei ihr

geschwunden ist. Am Montag jährt sich der Tag zum dritten Mal, an dem sich die damals 15-jährige Leonie Gritzka an der Alleestraße mit einer

Freundin traf und in ein Auto mit Kölner Kennzeichen stieg. In dem sollen zwei ältere Männer gesessen haben. Die 15-Jährige hatte immer wieder

Kontakt zu älteren Männern gesucht. Seit diesem Tag fehlt jede Spur von ihr.

„Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Leonie etwas zugestoßen ist“, sagt Petrick. Sie möchte gerne die Wahrheit wissen. 500 Flugblätter hat sie gedruckt.

Mit Fotos und einem Zeugenaufruf. Sie werden nicht nur in Remscheid verteilt. Einige hat sie auch Freunden mitgegeben, die nach Hamburg gefahren

sind. Die Mutter von Leonie, Melanie Petricks Schwester, befindet sich in einer psychisch nicht stabilen Verfassung, so dass sie sich um die Suche

nach ihrer Tochter kaum selber kümmer kann. Die Schwester will nichts unversucht lassen.

Spuren führten nach Köln und Frankfurt

Eine erste Spur führte damals nach Frankfurt, auch auf einen Aufenthaltsort in Köln gab es Hinweise. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen aber bisher

erfolglos. Offenbar hatte das Mädchen einen Freund, der doppelt so alt wie sie war. Eine Freundin berichtete, dass dieser Freund Leonie in der

Remscheider Innenstadt mit einem Auto abgeholt hatte. Ein zweiter Mann soll im Wagen gesessen haben.

Unversucht lässt auch die Polizei nichts. Aber etwas bemerkenswertes Neues kann sie nicht vermelden. „Wir verfolgen weiter jeden Hinweis“, sagt

Stefan Weiand, Pressesprecher der Polizei. Einmal in der Woche telefoniert Petrick mit dem zuständigen Sachbearbeiter. Wenn irgendwo ein Bild von

einer Leonie im Internet auftaucht, tauschen sie sich aus, ob sie es sein könnte oder nicht. Leonie Gritzka hatte viele Gesichter. Sie mochte es, sich zu

schminken und zu verändern.

Die Ausstrahlung des Falls in der Sendung „Aktenzeichen XY.. ungelöst“ im vorigen Jahr sorgte für mediale Aufmerksamkeit. Insgesamt kam man auf

15 neue Spuren, von denen die Ermittler hofften, dass eine von ihnen zu Leonie führt. Fehlanzeige. „Die Akte ist aber nicht geschlossen“, sagt Weiand.

Leonie hat nichts mitgenommen. Keine Kleidungsstücke, keine Schminke, keine Papiere. Es könne sein, dass das Mädchen am 22. Juli 2016 freiwillig

weggegangen ist. Ihre Beweggründe sind ein Rätsel. Für die Polizei wie für die Familie. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Leonie in der

Prostitution gelandet sein könnte und einem Loverboy aufgesessen ist. In ihrer Kindheit lebte sie in Heimen und bei Pflegefamilien. Immer wieder lief

sie weg, immer wieder kehrte sie zurück. Bis auf einmal.

Leonies Mutter hat in der TV-Sendung einen Brief veröffentlicht, in dem sie das Mädchen bittet, ein Lebenszeichen von sich zu geben. „Es vergeht kein

Tag, wo ich nicht an Dich denke und mich frage, wo Du bist“, schreibt sie. „Ich möchte Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe und dass alles wieder gut

wird, egal was passiert ist.“ Melanie Petrick erzählt von einer Mutter aus Essen, die seit 20 Jahren ihre Tochter sucht. Schon ihre drei Jahre sind eine

Ewigkeit voller Schmerz. Die Suche aufzugeben, das sei aber keine Alternative.

Quelle: https://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/remscheid-kein-lebenszeichen-von-leonie_aid-44229423
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Leonie Gritzka

Geboren: 2001

Vermisst seit: 23.07.2016

Zusammenfassung:

Melanie Petrick gibt nicht auf. Will nicht aufgeben. Kann nicht

aufgeben. Auch wenn die Hoffnung, ein Lebenszeichen von

Leonie zu bekommen, bei ihr geschwunden ist. Am Montag

jährt sich der Tag zum dritten Mal, an dem sich die damals

15-jährige Leonie Gritzka an der Alleestraße mit einer

Freundin traf und in ein Auto mit Kölner Kennzeichen stieg. In

dem sollen zwei ältere Männer gesessen haben. Die 15-

Jährige hatte immer wieder Kontakt zu älteren Männern

gesucht. Seit diesem Tag fehlt jede Spur von ihr.

„Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Leonie etwas zugestoßen

ist“, sagt Petrick. Sie möchte gerne die Wahrheit wissen. 500

Flugblätter hat sie gedruckt. Mit Fotos und einem

Zeugenaufruf. Sie werden nicht nur in Remscheid verteilt.

Einige hat sie auch Freunden mitgegeben, die nach Hamburg

gefahren sind. Die Mutter von Leonie, Melanie Petricks

Schwester, befindet sich in einer psychisch nicht stabilen

Verfassung, so dass sie sich um die Suche nach ihrer

Tochter kaum selber kümmer kann. Die Schwester will nichts

unversucht lassen.

Spuren führten nach Köln und Frankfurt

Eine erste Spur führte damals nach Frankfurt, auch auf einen

Aufenthaltsort in Köln gab es Hinweise. Die

Fahndungsmaßnahmen verliefen aber bisher erfolglos.

Offenbar hatte das Mädchen einen Freund, der doppelt so alt

wie sie war. Eine Freundin berichtete, dass dieser Freund

Leonie in der Remscheider Innenstadt mit einem Auto

abgeholt hatte. Ein zweiter Mann soll im Wagen gesessen

haben.

Unversucht lässt auch die Polizei nichts. Aber etwas

bemerkenswertes Neues kann sie nicht vermelden. „Wir

verfolgen weiter jeden Hinweis“, sagt Stefan Weiand,

Pressesprecher der Polizei. Einmal in der Woche telefoniert

Petrick mit dem zuständigen Sachbearbeiter. Wenn irgendwo

ein Bild von einer Leonie im Internet auftaucht, tauschen sie

sich aus, ob sie es sein könnte oder nicht. Leonie Gritzka

hatte viele Gesichter. Sie mochte es, sich zu schminken und

zu verändern.

Die Ausstrahlung des Falls in der Sendung „Aktenzeichen

XY.. ungelöst“ im vorigen Jahr sorgte für mediale

Aufmerksamkeit. Insgesamt kam man auf 15 neue Spuren,

von denen die Ermittler hofften, dass eine von ihnen zu

Leonie führt. Fehlanzeige. „Die Akte ist aber nicht

geschlossen“, sagt Weiand.

Leonie hat nichts mitgenommen. Keine Kleidungsstücke,

keine Schminke, keine Papiere. Es könne sein, dass das

Mädchen am 22. Juli 2016 freiwillig weggegangen ist. Ihre

Beweggründe sind ein Rätsel. Für die Polizei wie für die

Familie. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Leonie in

der Prostitution gelandet sein könnte und einem Loverboy

aufgesessen ist. In ihrer Kindheit lebte sie in Heimen und bei

Pflegefamilien. Immer wieder lief sie weg, immer wieder

kehrte sie zurück. Bis auf einmal.

Leonies Mutter hat in der TV-Sendung einen Brief

veröffentlicht, in dem sie das Mädchen bittet, ein

Lebenszeichen von sich zu geben. „Es vergeht kein Tag, wo

ich nicht an Dich denke und mich frage, wo Du bist“, schreibt

sie. „Ich möchte Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe und dass

alles wieder gut wird, egal was passiert ist.“ Melanie Petrick

erzählt von einer Mutter aus Essen, die seit 20 Jahren ihre

Tochter sucht. Schon ihre drei Jahre sind eine Ewigkeit voller

Schmerz. Die Suche aufzugeben, das sei aber keine

Alternative.

Quelle: https://rp- online.de/nrw/staedte/remscheid/remscheid-kein- lebenszeichen-von-leonie_aid-44229423
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